Initiativgruppe "Besser Forschen"

Initiativgruppe "Besser Forschen"

Aktuelles

Umfrage zum Thema Open Access abgeschlossen

In einer Online-Befragung im Jahr 2016 wurden Mitglieder der Fachgesellschaften DGEpi, DGSMP und IBS-DR zu ihrer Publikationspraxis in Open Access Zeitschriften und zur Nutzung von Repositorien befragt. Von den 185 Befragten befürworten 74% die Umstellung des wissenschaftlichen Publikationswesens auf Open Access. 60% der Befragten haben bereits in Open Access-Journals publiziert, mehrheitlich wird jedoch nach wie vor in herkömmlichen Journals publiziert. 67% der Befragten äußerten Informationsbedarf zu rechtlichen Belangen für das Verfügbarmachen von Artikeln auf Repositorien. Informationsbedarf besteht zudem zu bestehenden Repositorien (50%) und deren Funktionsweise (50%). Zu den am häufigsten benannten Fragen haben wir Antworten als Handreichung zusammengestellt.

Die Auswertungsergebnisse und Handreichung finden Sie abrufbar unter:
Buttmann-Schweiger, Nina, Grube, Maike, & Zeeb, Hajo. (2017, January 18). Open Access Survey DGEpi DGSMP IBS-DR Auswertung. Zenodo. http://doi.org/10.5281/zenodo.250528

Buttmann-Schweiger, Nina, Grube, Maike, & Zeeb, Hajo. (2017, January 18). Open Access Survey DGEpi DGSMP IBS-DR Handreichung. Zenodo. http://doi.org/10.5281/zenodo.250527

Vielen Dank für Ihre Teilnahme!

Mit freundlichen Grüßen
Nina Buttmann-Schweiger, Maike Grube und Hajo Zeeb für die Initiativgruppe
'besser forschen' der DGEpi

Grundlagen, Ziele

Auf der 9. Jahrestagung der DGEpi in Ulm, am 18. September 2014, wurde in einem Workshop diskutiert, inwieweit sich die aktuell an der biomedizinischen Forschung geäußerte Kritik fehlgeleiteter Anreizsysteme, Ressourcenverschwendung und mangelnder Transparenz auf unsere Public-Health-Forschungslandschaft übertragen lässt.

In ersten Ansätzen wurde überlegt:
– welche Infrastrukturen benötigt werden, um laufende epidemiologische Studien und Forschungsprojekte transparenter zu machen
– wie Datensätze für andere verfügbar gemacht werden können, ohne Rückschlüsse auf die Menschen hinter den Daten zu erlauben
– wie gewährleistet werden kann, dass Forschung tatsächlich bei den Nutzern und Nutzerinnen ankommt
– wie dem allgemein als unzureichend empfundenen Impact Factor eine andere, bessere „Währung“ zur Seite gestellt werden kann und wie diese aussehen könnte
... und, und ... kurzum, was geändert werden müsste und geändert werden kann, um qualitativ hochwertige und Public Health-relevante Forschung zu machen.

Die Mitgliederversammlung der DGEpi beschloss auf der Jahrestagung in Ulm die Einrichtung der Initiativgruppe "Besser forschen". Am 28. November 2014 traf sich die Initiativgruppe "Besser forschen" im Robert Koch-Institut in Berlin zur konstitutierenden Sitzung und besprach dort u.a. die Themenschwerpunkte der Initiative (s.u.).

Ziel der Initiativgruppe "Besser forschen" ist es nunmehr, diese Diskussion im Rahmen der DGEpi weiterzuführen. Es sollen Positionen zu verschiedenen Kritikpunkten erarbeitet als auch eine Vision entwickelt werden, wie das Ziel "Besser forschen" umgesetzt werden könnte.

Wir informieren Sie hier über Aktivitäten und Publikationen der Initiativgruppe "Besser forschen". Diese Initiative braucht engagierte MitdenkerInnen und MitstreiterInnen! Interessenten an diesem Thema bzw. an einem der u.g. Themenschwerpunkte können sich jederzeit gerne an uns wenden.

Themen

Im o.g. Treffen im RKI im November 2014 wurden folgende Themenschwerpunkte identifiziert, die prioritär bearbeitet werden sollen:

  1. Open Access-Publishing
  2. Relevanz /  Impact / Priorisierung / Translation
  3. Lehre / Translation / Kommunikation

Für diese Themenschwerpunkte wurden erste Konzepte erstellt.

Veranstaltungen & Aktivitäten

Kontakt

Nina Buttmann-Schweiger
Zentrum für Krebsregisterdaten am Robert Koch-Institut
Fon: +49 (0)30 / 18754-3266
E-Mail: ButtmannN@rki.de

Maike Grube
Robert Koch-Institut