Ziele, Historie, Satzung

Ziele

Die Deutsche Gesellschaft für Epidemiologie (DGEpi) e.V.
• ist eine unabhängige wissenschaftliche Fachgesellschaft,
• vertritt das Fach Epidemiologie in Forschung und Lehre,
• kooperiert mit benachbarten Fachgesellschaften zum wissenschaftlichen Austausch,
 bei der Verfolgung gemeinsamer Ziele und der Ausrichtung von Workshops oder Konferenzen.

Historie

Die Geschichte einer eigenständigen epidemiologischen Fachgesellschaft in Deutschland beginnt mit einem Workshop "Epidemiologie" in Bremen im Jahr 1992. Dies führte 1993 zur Gründung der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Epidemiologie (DAE). Die DAE stand zunächst unter der Trägerschaft der drei Fachgesellschaften
Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie e.V. (GMDS),
Deutsche Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP) und
Internationale Biometrische Gesellschaft, Deutsche Region (IBS-DR).

Der konzentrierte Input der epidemiologischen Kompetenz dieser drei Gesellschaften erwies sich von Beginn an als förderlich für die Entwicklung des Faches. In Jahrestagungen konnten weitere Epidemiologie-interessierte Kreise einbezogen werden. Eine rasche Entwicklung der Mitgliederzahlen der DAE wie auch der zunehmenden Etablierung eigener Inhalte führte ab Ende der 90er Jahre zur Diskussion, aus der unselbstständigen Arbeitsgemeinschaft eine unabhängige wissenschaftliche Fachgesellschaft entstehen zu lassen. Dieser Prozess zog sich über mehrere Jahre hin, 2004 fand dann unter den Mitgliedern der DAE eine Urabstimmung statt, bei der ca. 2/3 für die Gründung einer neuen Fachgesellschaft votierten.

2005 erfolgte schließlich die Gründung der DGEpi als „eingetragener Verein / e.V.“ und ihre Eintragung in das Vereinsregister Hannover; Hannover ist auch Sitz der Geschäftsstelle, angeschlossen an das Inst. für Epidemiologie, Biometrie und Informationsverarbeitung, 
Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (Prof. Kreienbrock). Den ersten Vorstand der DGEpi bildeten:
 Prof. Dr. Heiko Becher, Heidelberg und Prof. Dr. Hans-Werner Hense, Münster (als Vorsitzender bzw. stv. Vorsitzender), 
Prof. Dr. Torsten Schäfer, Lübeck (als Schatzmeister) sowie 
Dr. Karen Steindorf, Heidelberg und 
Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann, Greifswald.

Seitdem hat die Mitgliederzahl kontinuierlich zugenommen und liegt heute (Mai 2012) bei über 600 Mitgliedern. Zugenommen hat auch die Anzahl der Arbeitsgruppen innerhalb der DGEpi, sie liegt derzeit bereits bei 16. Nach 11 DAE-Jahrestagungen folgten ab 2006 inzwischen 6 DGEpi-Jahrestagungen, mehrfach auch in Kooperation mit anderen Fachgesellschaften, und mit stetig zunehmender Resonanz, die jetzt auch schon, angesichts zahlreicher eingereichter Beiträge, für die 7. Jahrestagung im September 2012 in Regensburg abzusehen ist. Daneben fanden und finden eine Vielzahl von Workshops und Fortbildungsangeboten der einzelnen Arbeitsgruppen statt.

Über diese fachinternen Aktivitäten hinaus wird die DGEpi auch in der deutschen Forschungslandschaft und in der Gesundheitspolitik immer erkennbarer, so z.B. durch ihre Stellungnahmen zum Nichtraucherschutz, zu Früherkennungsmaßnahmen und zu Impfungen. Die DGEpi intensiviert aktuell ihre internationalen Verbindungen (z.B. mit der IEA) und freut sich, als lebendige und produktive Fachgesellschaft die Entwicklung der Epidemiologie in Deutschland mit prägen zu können.

Satzung

Die erste Fassung der DGEpi-Satzung stammt vom 08.11.2004 und wurde bisher geändert am 03.06.2005, am 26.09.2008 und am 06.03.2009 (aktuelle Fassung der Satzung vom 06.03.2009, pdf 42 kb).